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Vin de Paille (Strohwein)

Prinzip:

Die ausgewählten Trauben werden überreif gelesen und mehrere Monate lang auf Weidengeflechten getrocknet, um ihren Zuckergehalt so weit wie möglich zu steigern. Dieser Weißwein mit dezenten Aromen hat einen sehr geringen Ertrag von etwa 180 Litern pro Tonne Trauben.

1 Beerentrocknung

Früher wurden die schönsten Trauben auf einer dünnen Lage Stroh getrocknet, daher der Name Vin de Paille (Strohwein). Heutzutage erfolgt die Trocknung der Trauben eher auf kleinen Holzgeflechten oder durch Aufhängen der Trauben. Diese Phase des Wasserentzugs schwankt zwischen sechs Wochen und fünf Monaten in unbeheizten Räumen.

2 Abbeeren

Das Abbeeren findet traditionell zwischen Weihnachten und Ende Februar statt, wenn der gewünschte Zuckergehalt erreicht ist.

3 Pressen

Presser du Vin de paille © CIVJDas Pressen dauert beim Strohwein länger als bei anderen Weinen und geschieht in speziellen Pressen, um die Verluste so gering wie möglich zu halten. Die Zuckerkonzentration im Most ist sehr hoch und erreicht oft über 400 Gramm pro Liter.

 

4 Gärung

Der fast sirupartige Saft wird anschließend zur Gärung in Eichenfässer gefüllt. Diese Gärung dauert ungefähr ein Jahr, in dem der Wein einen Alkoholgehalt zwischen 14 und 18,5 Vol.-% erreichen kann.

5 Alterung

Nach dem Abstich altert der Wein weitere zwei bis drei Jahre in kleinen Eichenfässern. Er entwickelt dabei eine charakteristische, intensiv goldene Farbe und nimmt kräftige Aromen von trockenen und kandierten Früchten an.

6 Flaschenabfüllung

Der Strohwein wird dann je nach Region in halbe Flaschen oder halbe Clavelin-Flaschen abgefüllt. Das Jura hat sich zwar zum wichtigsten Produktionsgebiet entwickelt, doch der Strohwein ist auch in seiner Herkunftsregion Corrèze, sowie in der Provence und auf Korsika zu finden, wo sich die Techniken deutlich unterscheiden.

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